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Kreative Konzepte gefragt – Corona führt Adventgemeinde Mühlacker auf neue Wege

„Nun wird es auch für uns ernst“, bedauert Lars Brünn, Leiter der Adventgemeinde Mühlacker.
Schweren Herzens müssen die knapp 60 Besucher der Gemeinde Abschied nehmen von ihrem ‘Gottesdienst im Grünen‘. „Die vielen Wochen mit schönem Wetter waren ein tolles Geschenk“, freut sich auch der Prediger, der Gemeinde, Vito Kukic. „Bis Ende September konnten wir unsere Gottesdienste jeden Samstag auf einem Privatstück bei Schönenberg feiern.“ Sinkende Temperaturen und Regen zwingen nun aber auch die Adventisten zu einer Rückkehr in beheizte Räume. „Das Gemeindegebäude ist leider zu klein, um bei den geltenden Abstandsregeln alle Gottesdienstbesucher unterzubringen“, erklärt Brünn. Um dennoch zumindest einmal im Monat als gesamte Gemeinde zusammenzukommen, hat sich die Adventgemeinde in den Räumlichkeiten der FeG eingemietet. „Das Gebäude ist groß genug für uns alle und es gibt bereits ein Hygieneschutzkonzept“, freut sich Kukic. Der erste Gottesdienst fand bereits diesen Samstag statt und auch wenn manche Regeln neu und ungewohnt sind, wie zum Beispiel das Tragen von Masken beim Singen, waren doch alle froh, gemeinsam feiern zu können. An den Samstagen, an denen sich die Gemeinde nicht in der FeG trifft, kommen die Mitglieder in mehreren Hauskreisen zusammen. „Wir sehen die Umstände als Chance, neue Dinge auszuprobieren und als Gemeinde noch einmal ganz neu zusammenzuwachsen“, so Brünn. ‚Not macht erfinderisch‘ heißt es und das zeigt sich ganz besonders in Corona-Zeiten.